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Was soll ich einpacken?

Ordnung unterwegs

Große Fragen, bevor es losgeht: Was  brauche ich auf meiner Reise? Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Dinge scheint es unbedingt zu brauchen. Und schon ist der Rucksack voll, geht der Koffer kaum zu und quillt das Handgepäck über.

Denk dran!

Viel Gepäck verlängert deine Umsteigezeiten, benötigt mehr Platz, erhöht den logistischen Aufwand und ist stressig.

Wenig Gepäck bedeutet hingegen Verzicht, erhöht den Aufwand in der Kleiderpflege und reduziert die Reiseflexibilität (mal schnell ins Theater – eher nicht mit den Klamotten).

Für das Optimum an Reisegepäck frage ich mich zuerst Folgendes:

Reise ich z.B. nicht alleine, dann lassen sich einige Dinge teilen, z.B. die Reiseapotheke und die Sonnencreme.

Geht die Reise ins Warme und in die Natur, dann kann ich die schicken Winterstiefel zuhause lassen.

Bin ich zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, ist eine Jeanshose in jeder Hinsicht ungeeignet (schwer, schlecht trocknend, die Nähte drücken und reiben schnell am Körper).

Wichtig ist auch das Waschintervall. 3 Tage sind aufwändig; eine Woche bedeutet, mehr Wechselkleidung dabei haben zu müssen.

Die hier gefundenen Infos und Entscheidungen geben mir Orientierung bei der Wahl der Kategorien und später der Wahl der Dinge, die ich mitnehme. 

So. Und nun? Das fragst du zurecht. 

Jetzt hilft es dir, für dein Gepäck Kategorien zu benennen. Hier eine kleine Orientierungshilfe:

Vielleicht findest du für dich noch weitere Kategorien? Nur zu! 

  1. Hygiene & Unterwäsche: ist klar, oder?
  2. Schlafen: Da ist es die Kleidung fürs Bett und manchmal auch das Zelt, die Isomatte und der Schlafsack.
  3. Kleidung: Da wird es schnell viel, wenn verschiedene Themen eine Rolle spielen.
    “Lass nach dem Business Trip noch ein paar Tage wandern gehen.”
    ODER
    “Auf meiner Radtour komme ich durch Hamburg. Da muss ich unbedingt in die Philharmonie.”
    Keine gute Idee für das kleine Reisegepäck.
  4. Digitales: Je weniger, desto besser.
  5. Aufbewahrung: Koffer oder Rucksack?
  6. Safety & Security: Braucht es Versicherungen? Ein Schloss mit Zahlencode? Einen sicheren Tagesrucksack? Pfefferspray? Bodyguard? Der Übergang von sicher genug zu Paranoia ist fließend.
  7. Gesundheit & Apotheke: Auch hier kann es schnell aus dem Ruder laufen. Sonnencreme, Pflaster und was zur Beruhigung vielleicht. Ansonsten haben andere Länder auch Apotheken, in denen du mit Google Translate schon zurechtkommst.
  8. Equipment: Hier solltest du genau schauen oder Experten hinzuziehen, wenn z.B. Wildnistouren oder Kanuwandern mit Zelt auf dem Programm stehen.
  9. Monetäres & Personaliges: Bargeld in Landeswährung = OUT. Kreditkarte, bezahlen mit Handy hingegen IN. Überprüfe mal deine Gebühren vorab.
    Der Reisepass sollte über das Rückreisedatum hinaus noch ein wenig gültig sein. Visa ist okay?
  10. Sport & Bewegung: Zum Joggen halt Laufschuhe und fürs Yoga zumindest ne Mattenauflage.

    Fehlt noch was?

  11. Reisekleidung: Lege dir auch die Sachen für den Abreisetag zurecht. Bequem, mit Taschen und möglichst aus Naturstoffen – wegen des Geruchs! So fühlst du dich auch bei langem Sitzen im Flieger, Auto oder Zug pudelwohl.
  12. Reisedokumente: Vielleicht lassen sich die Reisedokumente noch in einer Kategorie zusammenfassen?

Ach ja: Eine Liste mit all dem Reisekram würde ich noch anlegen. So vielleicht…

Na dann... gute Reise!

Herzliche Grüße

Dirk Brueckner

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Dirk Brueckner