Ich habe Tourismus studiert, Reisen mitgestaltet, an Hochschulen unterrichtet.
Mein Beruf war es, Menschen nach draußen zu bringen – zu neuen Orten, neuen Erlebnissen, neuen Perspektiven.
Doch eine leise Frage wurde immer lauter:
Ist Ablenkung wirklich das, was wir heute brauchen?
Reisen kann inspirieren. Aber ich spürte: Die meisten suchen keine weitere Aussicht im Außen. Sie suchen Halt im Innen.
2014 war diese Frage so groß, dass ich nicht mehr einfach weitermachen konnte.
Ich nahm mir eine Auszeit,
gab den größten Teil meines Besitzes ab und ging los. Erst nach La Palma. Dann nach Asien.
Dort wurden Yoga und Meditation für mich zu etwas Alltäglichem – nicht zu etwas Heiligem. In Indien begegnete mir eine uralte Frage, die mich bis heute begleitet:
Wer bin ich wirklich?
Ich begann, meiner inneren Welt zuzuhören – all den Stimmen und Anteilen, die in uns leben und ständig mitreden. (Daraus ist später sogar ein Buch geworden.)
Mir wurde klar: Wer Klarheit sucht, kommt am Blick nach innen nicht vorbei.
Spiritualität ist für mich nichts Abgehobenes.
Lieber meditiere ich kurz in der S-Bahn, mitten im Lärm, als auf einem Kissen in einem Raum, den niemand „stören" darf. Das Leben findet nicht neben dem Alltag statt, sondern mittendrin.
Wie begleite ich Menschen auf diesem Weg?
Zurück in Deutschland stellte sich genau diese Frage. Die Antwort kam überraschend bodenständig: übers Aufräumen.
Denn Ordnung ist selten nur eine Sache der Schränke. Wer anfängt aufzuräumen, begegnet ziemlich schnell sich selbst:
- seinen Entscheidungen.
- seinen Gewohnheiten.
- seinen inneren Stimmen.
- und der Frage, was wirklich zählt.
So wird das Aufräumen zur Eingangstür nach innen.
Daraus ist Dancing Spaces entstanden.
Hier fließt zusammen, was ich unterwegs gelernt habe: das Reisen, die innere Arbeit, das Gestalten von Räumen.
Ich helfe dir, dein Zuhause und dein Leben neu zu ordnen – nicht aus Perfektionismus, sondern aus Klarheit darüber, was wirklich zu dir passt. Und wenn das Außen wieder stimmig wird, geschieht manchmal etwas Überraschendes und Großes:
Dein innerer Kompass wird wieder spürbar.