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Meine Geschichte zur Auflösung meines Elternhauses

Achtsam den Nachlass auflösen Teil 5

Abschied & Aufbruch

Ein Ausräumprojekt abzuschließen, ist gar nicht so einfach. Du wünschst dir oft, dass es zu Ende geht. Wenn es dann soweit ist, bist du überrascht.

Nur noch wenige Dinge warteten darauf, dass ihre neuen Besitzer sie abholten. Als der letzte Container auf dem Hof abgestellt wird, ist das Ende unseres Ausräumprojektes deutlich spürbar. Ein paar schwierige Entscheidungen stehen an, denn es gilt die Dinge loszulassen, die keinen neuen Besitzer gefunden haben, auf die keine neue Aufgabe wartet.

Die Dinge, die ich gern behalten wollte, sind bereits verpackt. Hier habe ich eher kritisch nochmal geschaut, ob es da wirklich alles braucht, was ich mir ausgesucht habe. Auch alle anderen Menschen haben ihre Erinnerungsstücke gefunden. Nun war klar, alles was jetzt noch da ist, muss entsorgt werden. Einmal mehr tauchte bei mir die Frage auf, ob ich genug getan hatte, die Dinge zurück in den Kreislauf zu bringen. Ich weiß es nicht. Jetzt gilt es zu entscheiden, genug. 
Eine letzte Aktion füllte Stück für Stück den Container. Wir sprachen wenig, bemühten uns, nicht nochmals zu überlegen, ob das ein oder andere nicht doch noch…

Nein, jetzt galt es den Rest aufzuräumen, sauber zu machen, zu beenden, was vor 8 Wochen begonnen hatte. Vor allem das Reinigen half uns, abzuschließen. Raum für Raum, bis wir bei unserer kleinen Wohnbehausung angekommen waren. Der Yogaraum leerte sich, das Gemeinschaftszimmer, die Küche. Am Ende waren es nur noch unsere persönlichen Sachen, die einen kleinen Teil der Räumlichkeiten in Anspruch nahmen.

Die Arbeit war getan. Der Kaufvertrag unterzeichnet. Noch eine Nacht hier, dann verlasse ich diesen Ort meiner Kindheit, Jugend und Anker, auch in meinem erwachsenen Leben. Gefüllt mit Erinnerungen und Gefühlen, die in viele verschiedene Richtungen zeigen. Nun ist all das noch mehr Vergangenheit, noch mehr endgültig/endgültiger als zuvor. Der Lauf der Dinge, nicht traurig, aber getragen; nicht freudig, aber befriedet. Ein Abschied am letzten Abend mit den Helfern, Nachbarn und meinen Freunden, die mir sehr bei dieser Mission geholfen haben. 

Am nächsten Morgen rollt unser Auto vom Hof, ohne die Schlüssel, die ich so viele Jahre in meiner Tasche trug. Die neuen Besitzer werden bald einziehen, neues Leben auf den Hof bringen. Zuletzt war es nur noch mein Vater, der im Haus lebte. Einst waren es bis zu 10 Menschen und das Vieh. Die Stille, die in viele Häuser einzieht, wenn nur noch wenige Menschen dort ihren Lebensabend verbringen, tut den Häusern genauso wenig gut, wie den Dörfern, in denen sie stehen. Daher erfüllt es mich mit Freude zu sehen, wie jetzt bunte Lichter und junge Menschen auf dem Hof tanzen, der einst Ort meiner Kindheit war.

Es ist gut so und ich bin froh, dass ich mir für diese Aufgabe den Raum und die Zeit genommen habe.

 

Nur noch wenige Dinge warteten darauf, dass ihre neuen Besitzer sie abholten. Als der letzte Container auf dem Hof abgestellt wird, ist das Ende unseres Ausräumprojektes deutlich spürbar. Ein paar schwierige Entscheidungen stehen an, denn es gilt die Dinge loszulassen, die keinen neuen Besitzer gefunden haben, auf die keine neue Aufgabe wartet.

Die Dinge, die ich gern behalten wollte, sind bereits verpackt. Hier habe ich eher kritisch nochmal geschaut, ob es da wirklich alles braucht, was ich mir ausgesucht habe. Auch alle anderen Menschen haben ihre Erinnerungsstücke gefunden. Nun war klar, alles was jetzt noch da ist, muss entsorgt werden. Einmal mehr tauchte bei mir die Frage auf, ob ich genug getan hatte, die Dinge zurück in den Kreislauf zu bringen. Ich weiß es nicht. Jetzt gilt es zu entscheiden, genug. 
Eine letzte Aktion füllte Stück für Stück den Container. Wir sprachen wenig, bemühten uns, nicht nochmals zu überlegen, ob das ein oder andere nicht doch noch…

Nein, jetzt galt es den Rest aufzuräumen, sauber zu machen, zu beenden, was vor 8 Wochen begonnen hatte. Vor allem das Reinigen half uns, abzuschließen. Raum für Raum, bis wir bei unserer kleinen Wohnbehausung angekommen waren. Der Yogaraum leerte sich, das Gemeinschaftszimmer, die Küche. Am Ende waren es nur noch unsere persönlichen Sachen, die einen kleinen Teil der Räumlichkeiten in Anspruch nahmen.

Die Arbeit war getan. Der Kaufvertrag unterzeichnet. Noch eine Nacht hier, dann verlasse ich diesen Ort meiner Kindheit, Jugend und Anker, auch in meinem erwachsenen Leben. Gefüllt mit Erinnerungen und Gefühlen, die in viele verschiedene Richtungen zeigen. Nun ist all das noch mehr Vergangenheit, noch mehr endgültig/endgültiger als zuvor. Der Lauf der Dinge, nicht traurig, aber getragen; nicht freudig, aber befriedet. Ein Abschied am letzten Abend mit den Helfern, Nachbarn und meinen Freunden, die mir sehr bei dieser Mission geholfen haben. 

Am nächsten Morgen rollt unser Auto vom Hof, ohne die Schlüssel, die ich so viele Jahre in meiner Tasche trug. Die neuen Besitzer werden bald einziehen, neues Leben auf den Hof bringen. Zuletzt war es nur noch mein Vater, der im Haus lebte. Einst waren es bis zu 10 Menschen und das Vieh. Die Stille, die in viele Häuser einzieht, wenn nur noch wenige Menschen dort ihren Lebensabend verbringen, tut den Häusern genauso wenig gut, wie den Dörfern, in denen sie stehen. Daher erfüllt es mich mit Freude zu sehen, wie jetzt bunte Lichter und junge Menschen auf dem Hof tanzen, der einst Ort meiner Kindheit war.

Es ist gut so und ich bin froh, dass ich mir für diese Aufgabe den Raum und die Zeit genommen habe.

 

Wenn du selbst vor solch einer Aufgabe stehst, nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, melde dich gerne bei mir.

Herzliche Grüße

Dirk Brueckner

Über den Autor

Dirk Brueckner